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Bereits alltägliche Geräusche, wie etwa der Lärm
von Autos, können bei Ihren Hund übermässige Angst
(Phobie) auslösen. Der Hund fürchtet sich dermassen
vor der Aussenwelt, dass er auch in der Wohnung Harn und Kot absetzt.
Ein paar Tips, wie sich der Hund vermehrt ins
Umfeld integrieren lässt:
Ignorieren:
Bei Angstreaktionen reagieren Sie gar nicht. Sie benehmen sich
als ob Sie keinen Hund hätten.
Das Spiel:
Sie führen den Hund mit einem packendend Spiel - Ballspiel,
Stockwerfen - näher an die Quelle seiner Angst und gewöhnen
ihn damit an den unangenehmen Reiz. Hat der Hund z.B. Angst vor
Strassenlärm, so spielen Sie vorerst mit dem Hund im Haus,
dann vor dem Haus und schliesslich vor (nicht auf !) der Strasse.
Sobald der Hund Angst zeigt, beenden Sie das Spiel und beginnen
später erneut im Haus.
Angst vor Personen:
Hat der Hund Angst vor einer Person aus Ihrem näheren Umfeld,
soll die Person kauernd und ohne Blickkontakt oder Körperkontakt
dem Hund einen Leckerbissen anbieten. Der Hund wird dem Leckerbissen
nicht widerstehen können und sich so zunehmend an die Person
gewöhnen.
Falls der Hund Angst zeigt:
Werden Sie nicht böse, schlagen Sie den Hund nicht.
Streicheln oder trösten Sie den Hund nicht, dies würde
seine Angstreaktion bloss verstärken
Demonstrieren Sie, dass Sie selber keine Angst haben; der
Hund wird Sie nachahmen und dadurch seine Angst überwinden.
Als Folge chronicher Angst zeigen Hunde manchmal:
Exzessives Lecken:
Sobald der Hund mit Lecken beginnt, lenken Sie ihn ab mit einem
unbekannten Geräusch oder mit einer Aktivität (spielen,
spazierengehen). Hat der Hund den Zusammenhang begriffen, belohnen
Sie ihn ausgiebig. Der Erfolg dieser Technik wird sich nur bei
konsequenter Anwendung einstellen. Ist ein Faktor bekannt, welcher
das Lecken auslöst (Autolärm, Donnergeräusch etc.),
so wird der Hund an dieses Geräusch gewöhnt. Er wird
zunehmend einem Geräusch von ähnlicher Qualität
ausgesetzt (Aufnahme des Geräusches auf Tonband, Geräusch
CD etc.).
Beachten Sie immer:
Bestrafen Sie den Hund nicht.
Schenken Sie dem Hund keine direkte Aufmerksamkeit.
Wenn er sich leckt: keine Belohnung (Leckerbissen, Körperkontakt),
bevor der Hund ein anderes Verhalten begriffen hat;
Nur das korrekte und erwünschte Verhalten belohnen.
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